Peugeot 308 Diesel im Test

Kraftstoffverbrauch (kombiniert): 3,7 l/100km; CO2-Emission: 97 g/km, Effizienzklasse: A

Eine Testfahrt rund um das Autohaus Böttche in Brandenburg an der Havel

Der 308 ist für Peugeot so etwas wie der Golf für VW Kompaktklasse – fünf Türen und
hier neben mir als 130 PS-Diesel mit der optionalen GT-line. Als Diesel soll der 308 zum richtigen Spritsparwunder werden und genau das möchten wir vom Autohaus Böttche heute ausprobieren. Auf das Ergebnis waren wir jetzt schon richtig gespannt.

Nur 3,7 Liter Diesel soll sich die zweite Generation des Peugeot 308 auf 100 Kilometern genehmigen. Seit 2017 erfüllen alle erhältlichen Motoren die Abgasnorm Euro 6d TEMP. Für den Blue-HDi 130 bedeutet dies eine Leistungssteigerung, wie der Name vermuten lässt 130 PS. Was in der Kompaktklasse normalerweise guten Durchzug verspricht, blieb bei diesem Test absolut ungenutzt.

Das Fahrverhalten in unserem Fahrtest hat maßgeblich zum Ergebnis beitragen. Dass die Werksangabe der Hersteller nicht immer so genau getroffen wird, ist ein bekanntes Thema. Schauen wir einmal wie nah wir an die 3,7 Liter heute herankommen können. Für einen eindeutigen Vergleich haben wir das Fahrzeug zu Testbeginn vollgetankt und den Bordcomputer zurückgesetzt. Das genaue Endergebnis gab es am Ende der Testfahrt wieder an der Tankstelle. 3,7 Liter da waren wir echt gespannt – das heißt, dass wir uns richtig ins Zeug legen und sparsam fahren mussten.

Die Startbedingungen waren ein bisschen schwierig. Wir waren zu zweit im Auto haben das ganze Film-Equipment dabei, also so optimal war das nicht. Immerhin das Wetter spielte mit, es war nicht zu warm nicht zu kalt, deshalb konnten wir erst mal getrost die Klimaanlage ausschalten, denn das spart auch schon mal gut Sprit. Der Peugeot 308 in der GT line basiert auf der höchsten Ausstattung und bringt somit einen hohen Standard mit. Während unseres Verbrauchs Tests profitierten wir maßgeblich, von den Aktivsitzen, diese laden zu einem entspannten Fahrstil ein.

Peugeot 308 auch mit Achtgang-Automatik

Wir waren eigentlich ganz froh, heute mal wieder ein Handschalter zu fahren, denn zum einen kann man da völlig selbst über die Drehzahl bestimmen und zum Beispiel die Motorbremse effektiv nutzen. Außerdem funktionieren hier auch wunderbar die gut abgestimmten sechs Gänge, das machte großen Spaß beim Fahren. Optional gibt es für den Peugeot 308 aber auch ein Automatikgetriebe mit acht Gängen. Früher war das ja so, dass ein Automatikgetriebe immer recht träge geschaltet hat und man ein bisschen mehr verbraucht hat. Das ist heutzutage zum Glück nicht mehr so. Hier ist man jetzt mit beiden Getriebevarianten gut beraten und vor allem mit der Achtgang-Automatik, wobei acht Gänge sind sehr viel für eine Kompaktklasse. Hier hat man die Möglichkeit einen sehr lang übersetzten Gang hinzuzunehmen, der dann wiederum für niedrige Drehzahlen bei hohen Geschwindigkeiten sorgt, was wiederum in einem niedrigen Verbrauch resultiert.

Unser Verbrauchtest beinhaltete Stadt, Überland- und Autobahnfahrten rund um das Autohaus Böttche in Brandenburg an der Havel. Auf der Landstraße haben wir Zeit, uns mit dem Innenraum vertraut zu machen. Da hat Peugeot ein echtes Kunstwerk geleistet, denn das was man bei vielen anderen Herstellern bemängelt, sprich ein übersichtliches Cockpit mit vielen Schaltern das wurde hier auf das Allernötigste reduziert. Insgesamt gibt es nur sechs Schalter, einer davon ist schon der Lautstärkeregler. Den Rest bedient man dann über den Touchscreen im oberen Bereich. Wenn man hier einsteigt, sieht das Ganze erst mal wahnsinnig aufgeräumt aus. Auch beim 308 ist das Cockpit aufgebaut, wie es für Peugeot mittlerweile typisch ist: Der Fahrer sitzt vor einem kleinen Lenkrad, welches dazu recht tief angeordnet ist und schaut über das Lenkrad hinüber auf die Instrumente.

Ist der Peugeot 308 ein Sparwunder?

Im Alltag funktionierte das erstaunlich gut. Wir hatten jetzt Stadt, Überland und Autobahn abgehakt, somit Zeit für ein erstes kurzes Zwischenfazit:
Vom Fahrkomfort und Innenraumgefühl gibt es hier überhaupt nichts auszusetzen. Der Wagen fährt gut, ist übersichtlich und lässt sich leicht bedienen. Unser Bordcomputer zeigte aktuell 5,8 Liter als Durchschnittsverbrauch an. Dieses Ergebnis überprüften wir nun an einer Tankstelle. Bei unserer abgeschlossenen Testrunde mit 130 Kilometern haben wir 7,5 Liter Diesel verbraucht. Das entspricht also einen durch verbrauch von 5,2 Litern auf 100 Kilometer. Damit haben wir Abweichungen von ca. 40 Prozent zur Werksangabe von 3,7 Litern. Das klingt erstmal relativ viel.

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Wie erklären wir das? Wir waren zu zweit im Auto, der Kofferraum war voll mit dem Film-Equipment denn wir haben ja für euch das Beitragsvideo parallel gedreht, sprich wir mussten ab und zu mal anhalten, vorfahren, wieder beschleunigen, wieder anhalten. Also dieser Verbrauch ist dadurch ein bisschen höher, als vielleicht im Realbetrieb.

Ansonsten hat der 308 aber durch seinen sehr hohen Komfort überzeugt. Es war sehr bequem mit dem Fahrzeug auch mal langsam zu fahren. Es war auch spannend mal herauszufinden wie man so langsam und Benzin sparend wie möglich fahren kann.

Jetzt in Brandenburg an der Havel Probe fahren

Wir sehen also, dass der Peugeot 308 einrichtig tolles Fahrzeug ist. Neue Technik, neues Design – was will man mehr.

Kommt gerne zu uns ins Autohaus nach Brandenburg Neustadt oder Teltow und fahrt den 308 einfach mal selber Probe um zu erleben, wie sich heutige Peugeots im echten Fahrbetrieb anfühlen.