Autohaus Böttche gratuliert Citroën zum Jubiläum

Zum 100-jährigen Geburtstag der Marke Citroën erinnern wir uns an die grandiosen Momente mit den legendärsten Fahrzeugen. Wir erinnern uns an Tage wie den 7. Oktober 1948, als erstmals die “Ente” auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert wurde. Sie verblüffte mit ihrem ungewöhnlichen Design, ihrer raffinierter Konstruktion und der unschlagbaren Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Die Ikone von Citroën

Die fortschrittlichen Technologien in dieser Zeit überzeugten die Kunden. Die weiche Federung und der luftgekühlte Zweizylinder-Motor waren nur wenige Gründe, weshalb der volksnahe Citroën 2CV zum festen Bestandteil der Gesellschaft wurde. Heute zählt die Ente zu den Ikonen der Automobilgeschichte.
Das Gefährt war für die arbeitende Klasse konzipiert, trotz dessen das Automobil noch ein Luxusobjekt war. Bauern, Arbeiter, Familienväter und Handwerker: Das preiswerte Fahrzeug überzeugte mit innovativen Eigenschaften und wurde bis 1990 (inklusive Kastenwagen) mehr als 5,1 Millionen mal verkauft.

Der Prototyp Citroën “Toute Petite Voiture” in der Kriegszeit

Vorgänger zum Citroën 2CV war der Prototyp TPV. Schon Mitte der 1930er Jahre startete das Projekt des preiswerten Volksautos. Es soll ein Auto entworfen werden, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet. Es soll mindest 60 Stundenkilometer schnell fahren und nur 3 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Außerdem soll es so gut gefedert sein, dass ein Korb mit Eiern die holprigen Feldwege übersteht. Ungefähr so sollen die Anforderungen an den damaligen Konstrukteur André Lefébvre gelautet haben. Er stellte sich seiner Aufgabe und begann sofort mit seinem Team an dem Projekt zu arbeiten. 1939 war der Prototyp fertig und sollte präsentiert werden. Aufgrund des Kriegsbeginn gab es in diesem Jahr keinen Pariser Automobilsalon. 250 der bereits produzierten Prototypen wurden verschrottet oder versteckt.

Der Citroën 2CV als Symbol der Freiheit

Ein niederländischer Journalist bezeichnete das Modell als “hässliches Entlein”. Mit dieser Aussage begründete sich der Spitzname der “Ente” vor allem im deutschsprachigen Raum. Aufgrund der geringen Beschaffungs- und Unterhaltskosten entwickelte sich die “Ente” zum typischen Studentenauto und wurde Ausdruck einer nonkonformen und konsumkritischen Lebenseinstellung.

Die effiziente Bauweise des Citroën 2CV

Um Gewicht zu sparen wurde ein aufrollbares Verdeck aus Vinyl angebracht, anstelle eines Dachs aus Stahlblech. Das, der tiefliegende Boxermotor und der tiefliegende Tank sorgten für einen niedrigen Schwerpunkt. Das Resultat war eine gute Geländegängigkeit und eine erhebliche Seitenneigung bei Kurvenfahrten. Ein modernes Fahrverhalten zeichneten das Fahrzeug aus.
Das Herzstück: Der Motor
Der luftgekühlte Zweizylinder-Boxermotor leistete anfangs 9 PS und war mit einem Viergang-Getriebe ausgerüstet. Nach zahlreichen Weiterentwicklungen konnte der Citroën 2CV6 mit einer stolzen Leistung von 28 PS und über 100 km/h Spitzengeschwindigkeit die Leistung verdreifachen. Das Besondere bei allen Motoren: Sie ließen sich alle mit der Wagenhebelkurbel starten.

Der Kult der “Ente”

Das Kultfahrzeug von Citroën steht heute für Freiheit, französischen Charme und Abenteuer. Dieses Lebensgefühl der Besitzer zieht sich sogar durch mehrere Generationen. Citroën ist und bleibt der sympathische Franzose, bei dem die französische Liebe zum Detail und die Effizienz aufeinander treffen.